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HALTUNG oder TRENDSÜLZE?

Ja was denn nun? Aufhören zu arbeiten oder zurück an die Arbeit? Mit überlebenswichtiger Resilienz oder doch mehr mit spürbarer Achtsamkeit? Auf jeden Fall agil. Wenn nötig, disruptiv und radikal digital. Neuerdings übrigens in Sneakers. Hauptsache authentisch, ist doch klar. Und nachhaltig! Entweder mit der Mäuse-Strategie oder nach dem Pinguin- Prinzip. Erfolg ist nämlich kein Zufall. Wir schaffen das! Schließlich heiligen wir die 10 Gebote der Führung und verteufeln die 12 schlimmsten Managementsünden. Jedenfalls mittags. Erst vegan in der Küche, dann analog am Tischkicker. Also all das, was wirklich zählt!

Hallo? Geht’s noch?

Na, welches verkaufsträchtige, vermeintlich neue Managementferkel wird denn gerade durch ihre Führungsetage getrieben? 
Nach noch kürzerem Abstand zur Vorigen, mit noch geringerem Nährwertwert, dafür in bunt?

Ja, ganze Rotten von Ferkeln haben schon auf dem Seminarbuffet gelegen, alle tausendfach mit fragwürdigen Managementrezepten aufgewärmt. 
Mal ehrlich. Wie lange können Sie auf dieser Sülze kauen? Wie lange hält diese labbrige Masse, wenn es darum geht, ihre und die Zukunft ihres Unternehmens krisenfest zu untermauern?

Sicher, irgendwie ist immer irgendwie was dran, sind die kleinen, festen Bestandteile in der Tellersulz durchaus herzhaft. Und wenn das ebenso achtsame wie nachhaltige Wiederkäuen ein neugieriges Bauchgefühl auf mehr anregt, okay. Nur, mehr was? Hier mein Denkanstoß:

Es ist unser ganz persönliches Verhalten, getragen oder gehemmt durch unsere innere Haltung und Einstellung, die uns daran hindert, Verantwortung für Zukunft zu übernehmen. In konkreten Zielen zu denken, und unser Handeln danach auszurichten. Eben genau das zu tun was uns, unsere Unternehmen und unsere Gesellschaft weiterbringt, das zu unterlassen was kurzfristig Zufriedenheit, langfristig Schaden verursacht. Nicht erst seit dem Marshmallow-Experiment wissen wir um die Wirkung der Kurzfristfalle. 
Wo aber den Hebel ansetzen? Die Höhe der Rechnung an der Seminarhotelbar jedenfalls ist diesbezüglich genauso wenig aussagekräftig wie billige Minutenmanagerheftchen.

HALTUNG. VERHALTEN. VERANTWORTUNG. anstatt labbriger Trendsülze

Hinterfragen sie kritisch ihre Haltung zur Aufgabe. Ihre innere Einstellung zu Zielen und Veränderungen. Stellen sicher, dass sie ihr Leitbild leben, ihre Mitarbeiter und Kunden das spüren. Auch und gerade, wenn es um die Wurst geht! Ohne bewusste Haltung ist ein zielorientiertes wollen nicht möglich. Wer nicht will kann auch nicht. Denken sie nach! Denken ist wichtig, genauso wie atmen. Wollen sie? Wenn ja, was? Geht nicht, weil zu viel Stress?
Na gut, wenn es ihnen hilft, umarmen sie so achtsam wie unbeobachtet den nächsten Baum. Achten unbedingt darauf, dass Ihnen kein Hundehaufen die Resilienz ihrer neuen Sneakers disruptiv madig macht.

Wir machen das übrigens anders. 
Wir reden miteinander, gestehen Fehler offen zu und ein. Führen regelmäßig geplante Mitarbeitergespräche und Fortschrittsdialoge. Wir pflegen die schriftliche Vorbereitung, überprüfen gesteckte Ziele und eingeschlagene Wege. Gehen regelmäßig joggen. Oder Tennis spielen mit Rainer unserem Aufsichtsrat. (Seine Rückhand hat sich übrigens Agassi abgekupfert) Manchmal trinken wir genussvoll ein Bier. Nach getaner Arbeit. Mit körperlicher und mentaler Haltung stoßen wir dann ehrfürchtig auf die Managementgurus dieser Welt an…

Thomas Schrecklein
Gründer & CEO
EFFEKT- Management AG